Degu Krankheiten

Achten Sie darauf, dass Ihr Degu regelmäßig isst

Die Hauptkrankheit bei Degus ist die Zuckerkrankheit, Diabetes. Sie führt zur Erblindung und ist die Folge schlechter Ernährung der Nager. Man muss sie sehr bewusst füttern auf Obst und Gemüse verzichten. Letzteres höchstens in Ausnahmefällen geben, als Ansporn, wenn man sie erziehen oder zähmen möchte. Die Erblindung erfolgt aber nicht vollständig. Die Tiere nehmen dennoch Schatten und Bewegungen war. Man erkennt die Krankheit durch eine weiße Pupille in der Mitte des Auges. Je nach Lichteinwirkung nimmt sie bis zu zwei Dritteln des Auges ein.

Abszesse passieren durch Rangkämpfe

Degus sind Gruppentiere. Und daraus erschließt sich ein ausgiebiges Sozialverhalten. Da sind Rangkämpfe keine Seltenheit auch nach der Vergesellschaftung. Bei einem Abszess dringen Bakterien in die kleinsten Hautöffnungen ein und bilden eine eitrige Beule. Diese muss dann ausgespült werden. Das kann man selbst tun mit Wasserstoff und Q- Tipps aber auch vom Tierarzt machen lassen. Auf jeden Fall sollte man es von diesem überprüfen lassen, weil sich diese Wunden manchmal nicht so einfach behandeln lassen, sondern operiert, raus geschnitten werden müssen. Sollte der kleine Freund operiert werden müssen muss er hinterher ein paar Tage in Quarantäne verbringen. Abseits von Freunden und Käfigeinstreu.

Wunden an der Haut

Wenn Degus kämpfen oder von der Käfigeinrichtung runterfallen entstehen schnell hässliche Wunden. Degus haben aber eine sehr gute Heilhaut. Das gilt auch bei abgerissenen Schwänzen. Meist ist keine Einmischung des Halters notwendig. Möchte man seinem Tier etwas Gutes tun kann man Beta- Isodona für Menschen auftragen. Ein Gang zum Tierarzt ist hier oft überflüssig.

Degus fressen nicht

Das hat meist schwerwiegende Gründe. Auf jeden Fall sollte man den Kleinen zum Arzt bringen. Es kann beispielsweise ein Abszess sein, der ihm den Appetit verdirbt. Da kann man Babybrei kaufen. Mit Karotten und anderem Gemüse vertragen die Degus das sehr gut. Verabreicht wird das über eine Spritze, natürlich ohne Kanüle. Der erste Versuch mag dem Nager suspekt sein aber wenn sie es erst einmal probiert haben, können sie nicht genug bekommen.

Bild: Pierre Camateros CC-BY-SA 3.0