Die Frankfurter Buchmesse 2009

Die Frankfurter Buchmesser vom 14. bis 18. Oktober 2009 stand  ganz im Zeichen der fernöstlichen Kultur. Die Messe gilt als der weltweit bedeutendste Handelsplatz für Bücher und anderen Medien. China durfte sich als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse geehrt fühlen. Zahlreiche Veranstaltungen boten den Besuchern interessante Einblicke in die fremde Kultur des Volksrepublik China.

Das Verhalten gegenüber dem Ehrengast China war mit einem schwierigen Spagat verbunden. Das Reich der Mitte wurde freundlich empfangen und ehrenvoll behandelt. Aber dennoch bezogen die Organisatoren der Frankfurter Buchmesse auch eine klare Stellung gegen die Meinungsbeschränkungen in China. So kritisierten die Veranstalter zum Beispiel die strenge Zensur über das Internet von der chinesischen Regierung.

Für ihren Ehrengast veranstaltete die Buchmesse am 15. Oktober die Diskussion „China and Germany: Education and Economy“. Bei dieser Konferenz diskutierten Chinesen und Deutsche aus den Bereichen Forschung, Bildung, Wirtschaft und Politik über die unterschieden Bildungssysteme beider Länder und wie die deutsch-chinesische Zusammenarbeit der Hochschulen weiter ausgebaut werden kann. Die Beschränkungen der Pressefreiheit in China wurden bei dieser Veranstaltung jedoch nicht angesprochen.

Besonders Feng Shui Interessierte kamen auf der Buchmesse 2009 auf ihre Kosten. Zahlreiche Seminar und Ausstellungen wurden zu diesem Thema angeboten. Auch der in Feng Shui Kreisen bekannte Experte Joey Yap bot auf der Frankfurter Buchmesse ein Seminar an. In diesem ging es um die Chancen und die Risiken, die Feng Shui beinhalten. Der chinesische Feng Shui Experte und  Astrologiw gab in seinem Seminar auch Ausblicke auf das Metalltigerjahr 2010.